Julia Mauracher. Powered by Blogger.

Stimmungsmacher oder: Rumkugeln


                                                                                                                            Recipe in English



Der Text zu diesem Post entstand wenige Tage vor dem 15. Dezember.
An diesem Tag hat sich in meinem Leben einiges verändert, denn ich wurde in einen Verkehrsunfall verwickelt und befinde mich seitdem im Krankenhaus.
Ich möchte euch die Rumkugeln, die ich extra für Weihnachten gemacht habe, nicht vorenthalten, deshalb poste ich diesen Text so, wie ich ihn damals verfasst habe.
Trotz allem war diese Vor-Weihnachtszeit eine sehr schöne für mich und ich werde mich gerne an sie zurückerinnern.
Rumkugeln passen ja auch perfekt zu Silvester.
Ich wünsche euch ein frohes neues Jahr mit viel Gesundheit und Zeit mit euren Lieben.
Das ist vorerst mein letzter Post, aber ihr werdet wieder von mir hören!!!
Alles Liebe, Julia

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Ich habe mir in diesem Jahr schon im Oktober etwas vorgenommen:
Weihnachten 2016 wird genossen. Und so richtig erlebt. Wie früher.
Ich habe mir vorgenommen, dieses Jahr nicht an Silvester traurig zu bemerken, dass die Weihnachtszeit schon vorbei ist, dass ich kein einziges Mal über einen Christkindlmarkt geschlendert bin, dass ich "Love Actually" nicht gesehen habe und "Last Christmas" nie beabsichtigt, sondern nur "versehentlich" während einer Shopping - Tour gehört habe.





Käffchen mit JURA oder: Kaffee - Amaretto - Törtchen*

                                                                                                                                     Recipe in English

An viele "erste Male" in seinem Leben erinnert man sich irgendwann nicht mehr.
An meinen ersten Kaffee erinnere ich mich jedoch noch sehr, sehr gut.
Es war im Februar 2012 in Venedig.
 

Ich war mit meiner Familie während der Semesterferien dort und eines Morgens fanden wir uns in einer der vielen Bars ein, die Espresso, Cappuccino und süßes Gebäck verkaufen.
Meine Mama, eine große Kaffee - Liebhaberin, bestellte sich wie üblich einen Cappuccino.
Und aus irgendeinem Grund musste ich an diesem Tag dieses "Erwachsenengetränk" einfach probieren.
Nun, es war natürlich eine Offenbarung.
Wenn die Italiener eines können, dann ist es KAFFEE. (Okay, Pizza auch.)


Von diesem Tag an mochte ich Kaffee und aus dem anfänglichen Latte Macchiato mit viel Milchschaum ist inzwischen der pure, schwarze Kaffee zu meinem Lieblingsgetränk am Morgen geworden.
Ich trinke tatsächlich viel Kaffee. Egal ob als große Tasse am Morgen, als Espresso nach einem langen Dinner - Abend, als fancy Pumpkin - Spice Latte (einmal im Jahr) bei Starbucks oder in jeglicher anderer Art: Tiramisu, Eis, Pralinen, Kuchen - egal. Ich liebe Kaffee.


Als der Kaffeemaschinenhersteller JURA mich im Herbst fragte, ob ich Lust auf eine Kooperation hatte, lief das ungefähr so ab: "Julia, hast du Lust einen unserer Vollautomaten bei dir zu hause zu testen, ganz viel Kaffee zu trinken und etwas mit Kaffee zu backen?"
Natürlich hatte ich Lust!
Mitte November stand dann ein riesengroßes Paket vor meiner Haustüre und musste erstmal mit helfenden Händen zwei Stockwerke ins Dachgeschoss getragen werden.
Die JURA Z8 aufzubauen ging ziemlich schnell, die Bedienungsanleitung brauchte ich auch ganz schnell gar nicht mehr, denn über den Touchscreen wird man sehr genau angeleitet, welche Schritte man gehen muss, um an leckeren Kaffee zu kommen.


Mit im Paket waren auch drei verschiedene JURA - Kaffeesorten: "Cafe Creme, Blend", "Malabar Monsooned Indien, Pure Origin" und "San Antonio Honduras, Pure Origin".
Ich habe alle drei getestet.
Mein Fazit:
"Cafe Creme" hält, was es verspricht. Der Kaffee kommt mit einer wunderschönen, sehr stabilen Crema und schmeckt angenehm mild. Ich habe den "Cafe Creme" gerne mit etwas Milchschaum (ausnahmsweise) als Cappuccino getrunken.
"Malabar Monsooned Indien, Pure Origin" eignet sich perfekt für die Tasse Kaffee am Nachmittag. Der Kaffee schmeckt leicht (und trotzdem angenehm) bitter und bringt auch eine gewisse (an Nachmittagen sehr wichtige) Stärke mit sich.
Zum Frühstück habe ich immer eine Tasse "San Antonio Honduras, Pure Origin" genossen. Der Duft der gerösteten Bohnen kombiniert mit einem sehr milden, vollendeten Kaffeegeschmack hat sogar einen Morgenmuffel wie mich aus dem Bett gebracht.


Nun zum Vollautomaten: die JURA Z8 eignet sich in meinen Augen perfekt für eine Familienküche oder größere Haushalte.
Sie nimmt viel Platz ein, bietet dadurch aber auch jede Menge Kaffee - Auswahl, was für Familien oder Wohngemeinschaften, wo die Kaffee - Geschmäcker unterschiedlich sind, perfekt ist.
Vom einfachen Espresso bis hin zum Latte Macchiato ist alles mit dabei. Sogar Teewasser wird hier ruckzuck aufgetischt. Einen Anschluss für Milch gibt es natürlich auch.
Man kann ohne Probleme Einstellungen verändern, zum Beispiel die Mahlstärke oder den Energiesparmodus.
Die JURA Z8 stand nur ein paar Wochen bei mir zuhause, also habe ich mir Wartungsarbeiten usw. natürlich gespart, aber das Konzept eines Vollautomaten ist wirklich unkompliziert und nicht mit aufwendigen Reinigungsarbeiten verbunden.
Die Erfahrung, einen JURA Vollautomaten in meiner Küche stehen zu haben, war eine sehr schöne und hat mich von dieser praktischen und geschmacklich wirklich sehr guten Art des Kaffeemachens auf jeden Fall überzeugt.
Ich bedanke mich bei JURA für diese Kooperation, das hat richtig Spaß gemacht!


Vor allem den Duft der gerösteten Bohnen werde ich sehr vermissen....
                                                                                                                                            





KAFFEE - AMARETTO - TÖRTCHEN


für die Ganache


700g Zartbitterkuvertüre
400ml Sahne
4g lösliches Kaffeepulver


für den Teig 


150g dunkle Schokolade (70% Kakaoanteil)
350g Mehl
60g Back - Kakaopulver
350g Feinkristallzucker
1 TL Natron
Prise Salz
3 Bio - Eier, M
240ml Kaffee, kalt, zum Beispiel  "Malabar Monsooned Indie" von JURA
240ml Buttermilch
210ml Pflanzenöl


außerdem


Amaretto
Puderzucker


Die Ganache am besten am Vortag zubereiten, denn sie sollte 6 - 8 Stunden lang auskühlen und fest werden.
Die Kuvertüre fein hacken. Die Sahne in einem mittelgroßen Topf erhitzen. Wenn die Sahne lauwarm ist, das Kaffeepulver einrühren und auflösen.
Wenn die Sahne zu kochen beginnt, den Topf vom Herd nehmen und die Kuvertüre dazugeben. Die Schokolade vorsichtig einrühren, bis alle Klümpchen geschmolzen sind.
Die Ganache nun für 6 - 8 Stunden beiseite stellen und bei Raumtemperatur fest werden lassen.


Für die Schokoladen - Kaffeeböden zwei Backformen mit 18cm Durchmesser einfetten und mit Backpapier auskleiden. Den Backofen auf 200°C Ober - und Unterhitze vorheizen.
Die dunkle Schokolade in einem Standmixer oder mit einem Messer sehr fein hacken und dann zusammen mit Mehl, Kakaopulver, Feinkristallzucker, Natron und Salz in einer Schüssel vermischen.
In einer zweiten Schüssel die Eier mit dem kalten Kaffee, der Buttermilch und dem Pflanzenöl verrühren.
Nun die Mehl - Mischung vorsichtig in die Ei - Mischung einrühren und zu einem glatten Teig mixen.
Den Teig gleichmäßig auf die beiden Backformen aufteilen. 
Die Backformen in den vorgeheizten Backofen geben und die Kuchen für mindestens 45 Minuten backen. Da der Teig sehr flüssig ist, dauert es etwas länger, bis er vollständig gebacken ist.
Am besten immer wieder mit einem Stäbchen testen, ob der Kuchen innen noch flüssig ist.
Die gebackenen Kuchen aus dem Ofen nehmen und vollständig auskühlen lassen.
Dann jeweils in der Mitte teilen, so dass vier Kuchen - Böden entstehen.


Ein Drittel der Ganache nun in eine separate Schüssel geben, die wird später zum Einkleiden der Torte verwendet.
Den Rest der Ganache etwas erwärmen (zum Beispiel in der Mikrowelle oder im noch warmen Backofen), damit sie sich leichter aufschlagen lässt.
Die Ganache nun mit einem Handmixer etwa eine Minute lang zu einer fluffigen Masse aufschlagen. Zwei Esslöffel der geschlagenen Ganache ebenfalls für die Dekoration. beiseite stellen.
Eine Springform auf 18cm einstellen und den ersten Kuchenboden in die Springform legen.
Mit einem Pinsel etwas Amaretto auf den Kuchenboden streichen, dann zwei bis drei Esslöffel der gschlagenen Ganache auf dem Boden verteilen.
Den Schritt nun wiederholen, bis alle Kuchenböden verteilt sind.
Die Springform kurz in den Kühlschrank stellen, damit das Törtchen fest wird.
Mit dem Rest der vorhin beiseite gestellten, ungeschlagenen Ganache einstreichen.
Den Rest der geschlagenen Ganache in einen Spritzbeutel mit geschlossener Sterntülle füllen und kleine Tuffs auf die Oberfläche der Torte spritzen.


Vor dem Servieren mit etwas Puderzucker dekorieren.









Dieser Post entstand in Kooperation mit JURA. *Werbung

Rezept für das Törtchen nach einem Rezept von Jemma Wilson, "The Cake Book"

Revival oder: Schoko - Cranberry - Mini - Pies für HALLHUBER

                                                                                                                                   Recipe in English

Vor etwa zwei Jahren habe ich hier über Weihnachten 2014 geschrieben:
dass ich kaum Zeit hatte, etwas zu backen, dass es keinen Schnee in Tirol gibt und dass ich noch kurz vor Weihnachten nach Paris fliege.
Ich habe außerdem ein Rezept für Cranberry - Schoko - Mini - Pies gepostet.
Wie viel sich in diesen zwei Jahren verändert hat, das könnt ihr an den Fotos zu besagtem Rezept sehen.
Ich bitte, hier zu klicken.


Als Hallhuber mich um ein Keks - Rezept für den Hallhuber - Styleblog gebeten hat, dachte ich sofort an meine Mini - Pies, denn die waren wirklich sehr lecker!
Nur diese Fotos, die kamen einfach überhaupt nicht in Frage für mich.
Also habe ich die Pies kurzerhand neu gebacken und sie mit zwei Jahren Blog - Erfahrung mehr fotografiert.


Es ist wirklich erstaunlich, wie schnell und unbemerkt man einen gewissen Sinn für Foodblog - Fotos entwickelt. Es hat lange gedauert, bis ich meinen Stil gefunden habe, aber mittlerweile weiß ich wirklich immer ganz genau, wie die Fotos am Ende aussehen sollen.
Ich weiß, wann ich mein Set aufbauen muss, um das beste Sonnenlicht zu kriegen.
Ich weiß, welche Farbe zu welchem Hintergrund passen.
Ich weiß, welche Tageszeit welche Kameraeinstellung benötigt und mit welchen Schritten ich mit meinem (old-old-oldschool!) Bearbeitungssystem glücklich werde.
Es gibt noch so, so viel zu lernen und eine neue, richtige Kamera müsste auch endlich mal her, aber ich denke, es schadet nicht, mal inne zu halten und sich über Wachstum und Qualitätsverbesserung des eigenen Blog - Babys zu freuen.




SCHOKO - CRANBERRY - MINIPIES
(für 8 Stück)

für den Teig
120g kalte Butter, gewürfelt
175g Mehl
1/2 TL Salz
60g Zucker
1 Eigelb

für die Füllung
100g Vollmilchkuvertüre
30g Butter
eine handvoll gehackte Walnüsse
50g getrocknete Cranberries, zerhackt

Für den Mürbteig acht Mulden eines Muffinblechs einfetten und mit Mehl bestäuben. Ihr benötigt außerdem einen runden Keksausstecher (ich habe eine kleine Tarteletteform verwendet), die größenmäßig zu den Muffinmulden passt. Weiters benötigt ihr einen Stern-Keksausstecher, der größenmäßig auf die Oberfläche der Pies passt.
Die kalte Butter mit dem Mehl, Salz, Zucker und Eigelb in eine große Schüssel geben und mit den Händen kräftig kneten, bis ein fester Mürbeteig entstanden ist. Den Teig zu einem Ball formen, in Frischhaltefolie wickeln und eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.
Nach der Ruhezeit den Teig 0,5cm dick ausrollen und mit einem großen Keksausstecher (oder einer kleinen Tarteletteform) acht Kreise ausstechen. Die Kreise in die Muffinmulden legen und mit einer Gabel Löcher in die Böden stechen. Das ist wichtig, damit die heiße Luft entweichen kann und der Boden der Pies sich nicht aufbläst, während der Teig gebacken wird.
Aus dem restlichen Teig 8 - 10 Sterne ausstechen (ich backe immer ein paar Reservekekse) und dann die Förmchen und Sterne in den Backofen schieben.
Die Sterne werden zuerst fertig, passt also auf, dass sie nicht zu dunkel werden.
Etwa 5 - 10 Minuten später sollten auch die Förmchen goldbraun gebacken sein.
Die gebackenen Teile auskühlen lassen und die Füllung zubereiten.
Dazu die Schokolade mit der Butter über einem Wasserbad vorsichtig schmelzen und dabei immer wieder gut umrühren. Wenn eine glatte Masse entstanden ist, die Nüsse und Cranberries dazumischen und dann die Füllung mit einem Teelöffel auf die ausgekühlten Förmchen verteilen.
Sofort einen Stern in die Masse drücken.
Die Schokolade 1 - 2 Stunden lang fest werden lassen.
Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben - und fertig!