Julia Mauracher. Powered by Blogger.

Ein Überraschungskeks: Chocolate Chip Cookies von Mrs. Fields

Warum sind diese Kekse Überraschungskekse?
Weil sie total überraschend in mein Leben getreten sind!
Ich hatte euch doch schon mal erzähl, dass ich mir gerne Backvideos auf Youtube ansehe. Im Zeitalter der elektronischen Datenerfassung hat sich Youtube das natürlich gemerkt und füttert mich jetzt immer wieder mit neuen Backvideo-Vorschlägen.
Und eines dieser Videos, welches ich anklickte obwohl ich nicht noch ein Cookie-Rezept brauchte, enthielt das wirklich beste Cookie-Rezept, das ich je probiert habe.
Es lieferte mir aber nicht nur das Rezept, sondern auch tolle Tipps und Tricks, wie man die Cookies zu den absolut BESTEN Cookies machen kann.
Das Video werde ich euch nicht vorenthalten.
Here it is:




Für euch habe ich das Rezept mal schnell in Gramm-Angaben umgerechnet, denn es hat ja nicht jeder diese amerikanischen Cups zuhause.Außerdem würde ich einen Teelöffel Vanilleextrakt mehr in den Teig kippen, als im Originalrezept (2 TL) angegeben, leider habe ich die Cookies noch nicht mit Vanillezucker gebacken, aber ich glaube, ein Päckchen reicht.
Im Rezept steht: 20 - 22 Minuten backen. Meine Cookies sahen nach 20 Minuten noch nicht wirklich fertig aus, also könnt ihr sie auch noch ein bisschen länger backen, ABER: sobald sie am Rand fest und in der Mitte nicht mehr allzu weich sind, nehmt sie aus dem Ofen!
Die Cookies schmecken wirklich am besten, wenn sie nicht ganz durch sind. Auch der Tipp, die Cookies sofort vom Backblech zu nehmen, ist sehr gut, denn so wird der Backvorgang gestoppt und die Cookies bleiben wirklich weich.
Ich habe jedes Blech Cookies separat gebacken. Dauert länger, ist glaub ich aber einfach besser, da sich sonst die Hitze nicht gleichmäßig auf die Cookies verteilt.
Ich wünsche euch ganz viel Erfolg und Genuss beim Nachbacken, ich selbst habe die Cookies in vier Tagen bereits zwei Mal gebacken - so gut find ich die!


MRS. FIELD'S CHOCOLATE CHIP COOKIES
(je nach Cookie-Größe für 2 - 3 Bleche)

400g Mehl
1/2 TL Natron
1/4 TL Salz
195g brauner Rohrzucker
120g Feinkristallzuckeer
230g Butter, kalt, in Stücken
2 Eier
2 (oder 3) TL Vanille-Extrakt / 1 Päckchen Vanillezucker
260g Schoko-Drops oder zerhackte Schokolade (Milch- oder Zartbitterschoko, wie ihr wollt)


Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
In einer Schüssel das Mehl mit dem Natron und dem Salz mischen.
In einer separaten Schüssel den braunen und den Kristallzucker miteinander vermischen, dann die kalten (!!) Butterstückchen dazugeben und alles zu einer halbwegs glatten Masse mixen. Nun rasch Eier und Vanille dazugeben, jetzt aber nicht mehr zu lange mixen, sonst löst sich der Zucker auf.
Zuletzt die Mehlmischung und die Schokolade auf niedriger Stufe dazugeben und kurz einrühren, nicht zu lange, nur bis beide Zutaten halbwegs gut eingearbeitet sind.
Den Backofen auf 150°C Umluft vorheizen.
Jetzt kommt der Teig für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. Dieser Schritt ist sehr wichtig, da er später für die weiche Mitte und den knusprigen Rand sorgt.
Im Video werden nun mit einem Eisportionierer Teighäufchen aufs Blech gesetzt, ihr könnt das auch ohne den Portionierer machen, aber die Häufchen sollten oben trotzdem so rund wie möglich und nicht plattgedrückt sein, aber dennoch gut am Backblech sitzen, also formt am besten in eurer Hand kleine "Eiskugeln", mit flachem Boden und schöner Rundung.
Setzt die Häufchen mit genug Abstand (etwa 5cm) auf das Backblech und backt die Cookies auf mittlerer Schiene 20 - 22 Minuten oder so lange, bis die Ränder fest und die Mitte noch weich ist.
Die Cookies ein bis zwei Minuten am Blech fester werden und dann auf einem Gitter abkühlen lassen.
Das Blech wieder mit neuen Cookie-Häufchen belegen und diese wie vorher backen.

Die Cookies bleiben mehrere Tage lang frisch, auch ohne luftdichte Verpackung, jedoch schmecken sie einige Stunden nach dem Backen einfach am besten.

ENJOY!! :)



Strawberry Cheesecake für das lecker.de - foodboard

Wer kennt das (inzwischen nicht mehr soooo neue) Foodboard von lecker.de noch nicht?
Damit ist jetzt Schluss!
Seit ich zum ersten Mal davon gehört habe - das war im Rahmen der Post-aus-meiner-Küche Kindheitserinnerungem-Runde - bin ich steter Besucher dieser tollen Seite.
Neben unglaublich vielen leckeren Rezepten von lecker.de selbst sammelt foodboard.de auch Rezepte von Dir und Mir und bietet drüber hinaus die Möglichkeit, Boards anzulegen, um Rezepte die euch gefallen, zu speichern.
Das ist das Rezeptbuch von morgen, sehr praktisch, wenn man nicht mehr alles ausdrucken muss, sondern einfach virtuell Lieblingsrezepte sammeln kann.
Eines meiner hochgeladenen Rezepte, ( Vollkorn-Waffeln), hat sogar bei einem Gewinnspiel des foodboards gewonnen, ich freu mich irgendwie immer noch.




Ein kurzes Feedback zum foodboard:
- das Design gefällt mir sehr gut, die Farben sind hell gehalten und regen den Appetit seeeehr an!
- die verschiedenen Kategorien unterteilen sich nicht nur in "Vorspeise", "Hauptspeise", "Desserts", "Kuchen und Gebäck" uvw, sondern zum Beispiel auch in "Pasta", "Gesund" und "Bakery". So findet man auf einen Klick sofort, was man sucht.
- Die Rezepte von lecker.de sind unglaublich vielfältig, liebevoll gestaltet und sehr kreativ. Wenn ich auf der Suche nach Neuem bin, klick ich mich inzwischen immer zuallererst ins foodboard und schau nach, ob's dort was passendes gibt.
- Wer die Magazine von lecker.de kennt (zum Beispiel Lecker Bakery, mein absolutes Lieblingsbackmagazin), wird auch hier auf seine oder ihre Kosten kommen.
- Die Menschen hinter diesem Foodboard sind mir stets mit großer Freundlichkeit entgegengekommen, man scheut nicht mit netten Kommentaren zu den Rezepten, auf Facebook werden auch User-Rezepte geteilt und es gibt immer wieder tolle Gewinnspiele.

Vor ein paar Tagen flatterte ein Mail vom foodboard in mein Postfach. Von nun an möchte das foodboard auf ihrer Facebookseite User, deren Rezepte und Blogs vorstellen.
Ob ich da denn nicht mitmachen möchte.
JA! ICH WILL!
Ich freue mich riesig über das Interesse an mir und meinen Rezepten, denn wie gesagt: dieses Interesse beruht auf Gegenseitigkeit.
Neben ein paar kleinen Fragen wollte Nina vom foodboard auch wissen, was denn mein Lieblingsrezept sei.
Da musste ich erst mal ein wenig überlegen. Ich backe (und koche) so gerne und viel(fältig), dass sich ein Lieblingsrezept nicht wirklich abzeichnet.
Aber was ich momentan ohne Ende essen könnte ist Cheesecake. Ich weiß nicht, wie ich beinahe 21 Jahre meines Lebens ohne Cheesecake leben konnte...mein Lieblingsrezept für Cheesecakes stammt aus dem Backbuch "Backen lernen", das war übrigens mein erstes Backbuch überhaupt und obwohl sich meine Sammlung inzwischen (sehr) vergrößert hat, zählt es immer noch zu meinen Lieblingen.
Ich habe inzwischen schon einige Cheesecake-Varianten probiert, aber diese hier ist mein Favourit:
Strawberry Cheesecake
Der schmeckt so gut, dass ich jetzt am liebsten gleich in die Küche stürmen würde, um einen zu backen, aber leider ist der Cream Cheese grade aus :D
Ihr könnt aus dem Grundrezept für den Cheesecake alle möglichen Varianten backen - BlaubeerCheesecake, HimbeerCheesecake, KaramellCheesecake - tobt euch aus und holt euch ein paar Ideen vom foodboard!

STRAWBERRY CHEESECAKE
(für eine Springform mit 23 - 26cm Durchmesser)

für den Boden

150g Kakao-Butterkekse, plus ca. 10 Kekse für die Deko
60g Butter

für die Füllung

150g Zucker
400g Frischkäse (Philadelphia Doppelrahmstufe)
250g Mascarpone
2 kleine Eier
1 kleines Eigelb (kleiner Tipp: Eiweiß einfrieren und irgendwann Macarons draus machen!)
4EL Vanillezucker
2EL gesiebtes Mehl
5 - 8 EL Erdbeerpüree

für das Erdbeerpüree

300g Erdbeeren, frisch oder aufgetaut + ein paar Erdbeeren für die Deko
50g Puderzucker (mehr oder weniger nach Belieben)
1 TL Zitronensaft

Den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Dieser Kuchen wird im Wasserbad gebacken, also wird eine tiefe große Auflaufform oder ein etwas tieferes Blech sowie eine Springform benötigt. Die Springform innen mit Butter/Fett einpinseln und dann außen mit Alufolie einpacken, am besten zwei Stück Folie übers Kreuz legen und damit die Form einpacken. Das ist notwenig, damit kein Wasser aus dem Blech in die Form eindringen kann.
Die Kekse (außer die 10 Deko-Kekse) zerkleiner, entweder in einem Standmixer oder mit Gefrierbeutel und Nudelholz. Es dürfen kleine Stückchen übrig bleiben, besser wären aber einheitliche Brösel.
Die Butter schmelzen und dann die Keksbrösel zur Butter geben. Alles gut vermischen.
Jetzt wird der Boden der Backform mit den Keksbröseln bedeckt und mit einem Löffel oder Glas sehr fest gedrückt, so dass ein ebenmäßiger Keksboden entsteht. Wer möchte, kann jetzt den Boden kurz anbacken, das ist aber nicht unbedingt notwendig.
Für das Erdbeerpüree die Erdbeeren waschen, das Grünzeug entfernen, die Früchte klein schneiden dann in einem Standmixer fein pürieren. Zitrone dazugeben und mit Zucker nach Belieben süßen.
(Vergesst euren Boden im Backofen nicht, falls ihr entschlossen habt, ihn anzubacken! Es sollte nicht länger als 10 Minuten im Ofen sein.)
Nun in einer Schüssel Zucker, Frischkäse, Mascarpone, die Eier, Eigelb, Vanillezucker und das gesiebte Mehl zu einer glatten Masser verrühren.
Die Hälfte der Füllung mit ein paar Esslöffeln Erdbeerpüree mischen und dann auf den Keksboden geben. Die Füllung glatt streichen und dann die zweite Hälfte der Füllung draufgeben. Ebenfalls glattstreichen.
Den Cheesecake in die große Auflaufform oder ins tiefe Blech stellen, in den Backofen schieben und dann Auflaufform oder Backblech (mit einer Kanne oä.) mit warmem Wasser füllen, 2 - 3 Zentimeter hoch reicht aus.
Den Cheesecake für etwa eine Stunde backen, wenn er euch zu dunkel wird, mit etwas Alufolie abdecken. Aber generell sind gebackene Cheesecakes immer etwas dünkler, als ungebackene.
Kleiner Vergleich: gebacken ungebacken
Nachdem der Cheesecake aus dem Ofen genommen wurde, kurz in der Form auskühlen lassen und dann in der Form für mindestens 8 Stunden oder über Nacht in den Kühlschrank stellen. Löst man ihn sofort aus der Form, wird er zerfallen.
Am nächsten Tag kann man dann den Cheesecake aus der Form nehmen und ihn mit den Keksen (am Rand), dem Erdbeerpüree und frischen Erdbeeren oder einfach nach Belieben dekorieren.

Ich wünsche euch frohes Backen, schönes foodboard-Stöbern und GUTEN APPETIT! :)





Blog-Event "Österreich Kulinarisch" : Tiroler Nusskuchen

Wie macht man einer kleinen, österreichischen Blogbesitzerin eine riesengroße Freude?
Man veranstaltet ein Blog-Event namens "Österreich Kulinarisch" - an dieser Stelle ein DANKE an Zorra von kochtopf.me und die Gastgeberin Susi von turbohausfrau.blogspot.co.at.
Fleißigen Lesern meines Blogs dürfte es nicht entgangen sein, dass ich meist Rezepte aus amerikanischer, britischer oder irischer Küche vorstelle und auch immer von eben genannten Ländern schwärme...manchmal ohne Ende.
Es ist wahr, ich liebe das Reisen, ich liebe fremde Länder und Kulturen, ich liebe neumodische Backideen wie Cake Pops und Co. und vor allem liebe ich die englische Sprache.
Aber nichts geht über meine Heimat.
Es ist eine andere Art der Liebe, die mich zu Tirol verbindet, eine Hass-Liebe, denn manchmal habe ich das Gefühl, keine Sekunde mehr eingesperrt hinter den Bergen, bei "den ganzen Bauern und Kühen und Blasmusikkapellen" bleiben zu können.
Und dann hau ich ab, nach Amerika und England und Irland, aber nur, um dann ein Weilchen später zurückkommen zu können und zwar voller Liebe zu den Bauern und Kühen.
Nur die Blasmusikkapellen, die mag ich wirklich nicht.
Inzwischen lebe ich in der City schlechthin - Achtung Sarkasmus.
Innsbruck hat 120.000 Einwohner.
München hat 1,4 Millionen.
Aber da ich in einem kleinen Dorf auf dem Land aufgewachsen bin, sind 120.000 Einwohner für mich meeeeega und ich genieße "meine Stadt" wie eine Großstadt.
Trotzdem verbringe ich so viel Zeit wie möglich in meinem Heimatdorf und nehme mir von dort mit, was ich an Kraft brauche, wenn die Stadt mir mal wieder zu viel wird.
Also war es letztes Wochenende fast schon eine Hommage an Tirol, als ich den Tiroler Nusskuchen aus dem Backofen meines Elternhauses holte und wir ihn dann sofort auf der Sonnenterrasse verspeisten.
Ja, ich liebe Tirol - mit all seinen klitzekleinen Fehlern.
Und dieser Kuchen bringt hoffentlich ein bisschen von diesem großartigen Land in eure Küchen, wo auch immer ihr, liebe Leser, gerade seid.
Denkt einfach an Wiesen, Kühe, Berge, eiskalte Seen und meinetwegen auch an die Blasmusikkapellen - dann wird euch dieser Kuchen genauso gut schmecken, wie er mir schmeckt :)

TIROLER NUSSKUCHEN

200g Butter, weich
250g Zucker
6 Eier, getrennt
250g verschiedene Nüsse, z.B. Haselnüsse, Walnüsse
200g Schokoladen-Stückchen, Milchschokolade
125g Mehl
1TL Backpulver
1TL Zimt
Abrieb einer halben Bio - Zitrone

etwas Marillenmarmelade
200g Vollmilchkuvertüre
60g Butter
gehackte Lieblings-Nüsse

Den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Kuchenform einfetten.
Die Butter mit dem Zucker und den sechs Eigelb schaumig rühren.
Zimt, Zitronenschale, Nüsse, Mehl und Backpulver mischen und dann unterrühren.
Nun die Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unterheben.
Zum Schluss die Schokostückchen unterrühren, nicht zu kräftig, sonst fällt der Teig zusammen.
Den Teig in die Kuchenform füllen und nun für etwa 1 Stunde backen. Immer wieder kontrollieren, ob der Kuchen schon durch ist, jeder Backofen ist verschieden, also können auch die Backzeiten variieren.
Für die Glasur die Marillenmarmelade mit 1 - 2 EL heißem Wasser glatt rühren. Wenn der Kuchen fertig ist, kurz auskühlen lassen, dann mit der Marmelade einstreichen. Dann den Kuchen erneut kühl stellen und vollständig auskühlen lassen.
Die Kuvertüre zusammen mit den 60g Butter überm Wasserbad schmelzen, etwas abkühlen und fest werden lassen, dann den ausgekühlten Kuchen damit glasieren.
Ich habe noch ein paar meiner Lieblingsnüsse (Walnüsse) fein gehackt und damit den Rand des Kuchens eingekleidet - das sieht man auf dem Bild leider nicht. Dazu einfach eine handvoll Nüsse nehmen, in die noch weiche Schokolade drücken und so die ganze Runde gehen.
Die Kuvertüre fest werden lassen.
Der Kuchen bleibt sehr lange frisch und saftig, im Originalrezept steht sogar, man soll ihn zwei Tage vor dem Verzehr backen. Ich habe ihn zwei Stunden vor dem Verzehr gebacken und er war trotzdem ein Gedicht :)
Ach ja! Wir Österreicher lieben Schlagsahne, also darf auch beim Tiroler Nusskuchen die Sahne nicht fehlen. Damit schmeckt er gleich noch besser :)




Rezept in abgeänderter Form gefunden bei chefkoch.de 

Blog-Event LXXXVIII - Oesterreich kulinarisch (Einsendeschluss 15. Juni 2013)

Guinness - Schoko - Cupcakes

Schon wieder Irland! Ja....das ist reiner Zufall und hat gar nix mit meinem typisch frühsommerlichen Fernweh zu tun....
Bei uns regnet's seit Wochen. Ich hab ja eigentlich nix gegen Regen im Sommer. Ich hab sogar schon zweimal Sommer mit Hitze gegen Sommer mit Regen eingetauscht, weil's mir nix ausmacht. Aber eben NUR in Kombination mit der grünen Insel.
Dass ich meine Timberland-Boots im Juni anhabe, ist eigentlich ein Privileg, das ich nur Irlands Sommer zugestehe, nicht dem in Tirol.
Hier stimmt was ganz und gar nicht und wenn nicht bald entweder die Tiroler Sommersonne oder ein paar fesche irische Jungs auftauchen, werd ich traurig.
Um mein verwirrtes Sommerfeeling noch mehr zu verwirren backe ich heute Küchlein mit Bier und zwar mit Guinness, dem traditionellsten Getränk Irlands.
Nachdem Nina meine Zweifel (Kuchen + Bier = ?) beseitigt hatte, stand den bierigen Cupcakes auch nichts mehr im Wege. Danke Nina :)
Das Rezept für die Cakes stammt aus dem Buch "Süße Sünden", dort wird der Kuchen mit Cream-Cheese-Frosting serviert, ich habe aber eine Milchschschoko-Ganache zubereitet. Die Ganache sollte am Vortag zubereitet werden und einige Stunden bei Raumtemperatur abkühlen.


GUINNESS - SCHOKO - CUPCAKES
(für 12 Stück)

125ml Guinness
125g Butter
40g Kakaopulver
200g Zucker
1/2 Pack. Vanillezucker
1 Ei
70ml Buttermilch
140g Mehl
1TL Natron
1/4TL Backpulver

Den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen und ein Muffinblech mit Förmchen auskleiden.
In einem kleinen Topf das Guinness und die Butter vorsichtig erhitzen, so dass die Butter schmelzen kann. Dann den Topf vom Herd nehmen und die Mischung umrühren.
Kakao, Zucker und Vanillezucker in die warme Bier-Butter-Mischung rühren. Das Ei mit der Buttermilch verquirrlen und ebenfalls in die Bier-Mischung rühren.
Hier ein kleiner Tipp: wer keine Buttermilch zuhause hat, kann einfach 70ml Milch mit einem Esslöffel Zitronensaft mischen, kurz stehen lassen und dann als Buttermilchersatz verwenden. Funktioniert prima :)
Mehl, Natron und Backpulver in eine Schüssel sieben. Nun die Bier-Mischung langsam in die Mehlmischung rühren, so dass eine glatte Masse entsteht.
Nun den Teig in die Förmchen füllen. Der Teig geht sehr auf, also befüllt die Förmchen auf keinen Fall mehr als zu 2/3.
Die Cupcakes für ca. 30 Minuten backen. Nach 25 Minuten kann man schon mal checken, ob ein Holzstäbchen sauber aus den Cakes kommt, wenn man es reinsteckt. Sobald das passiert, sind die Cakes fertig gebacken und können aus dem Ofen genommen werden.
Die Cupcakes auskühlen lassen.

MILCHSCHOKOLADEN-GANACHE
(reicht für 12 Cupcakes)

150g Vollmilch-Kuvertüre
100ml Sahne

Edit: Die Ganache muss am Vortag oder 8 Stunden im Voraus zubereitet werden, da sie sonst nicht fest genug wird, um aufgeschlagen zu werden. Trotzdem nicht in den Kühlschrank stellen, sonst wird sie zu fest. Raumtemperatur ist ideal!
Die Schokolade in kleine Stückchen hacken. Die Sahne in einem Topf aufkochen lassen, dann vom Herd nehmen und die Schokolade zur Sahne geben. Mit einem Schneebesen umrühren, bis die Schokolade geschmolzen ist. Nun bei Raumtemperatur abkühlen lassen.
Bevor die Ganache verwendet wird, kurz mit dem Handmixer aufschlagen.

Die ausgekühlten Cupcakes mit der Ganache dekorieren. Ich hab dann noch Maltesers oben drauf gesetzt....mmmhhhh Maltesers....
Das Rezept reicht übrigens auch für einen kleinen Kuchen, wer einen großen Kuchen backen will (z.B. in einer 23cm-Springform), sollte das Rezept doppelt nehmen.