Samstag, 24. September 2016

Warme Erinnerungen oder: Feigen - Clafoutis mit Thymian

Es ist soweit.
Ganz heimlich und quasi über Nacht hat sich der Herbst nach München geschlichen.
Plötzlich trägt man wieder Pullis und die Winterjacke, denn ohne diese Utensilien wäre die morgendliche Fahrradtour zur Arbeit doch etwas kühl.
Wenn ich am frühen Morgen die Türen zu meiner wunderschönen Dachterrasse öffne, um die frische Luft reinzulassen, riecht es nach nassem Tau. Die Sonne hat es noch nicht ganz über die Dächer Münchens geschafft und taucht alles in ein blau - gelbliches Licht.
 

Erst zur Mittagspause strahlt die Sonne dann an manchen Tagen mit einer fast schon sommerlichen Kraft vom Himmel und zaubert uns allen ein Lächeln ins Gesicht...
Wenn es abends früh dunkeln wird, werden ein paar Kerzen angezündet, ein Gläschen Rotwein eingeschenkt und irgendwas Köstliches mit Kastanien, Kürbissen und Nüssen gekocht.
Der Spätsommer (oder Frühherbst) gehört zu meinen absoluten Lieblingsjahreszeiten .
Er läd dazu ein, das vergangene halbe Jahr Revue passieren zu lassen, in warmen Sommererinnerungen zu schwelgen, Notizen für Weihnachtsgeschenke zu machen und sich auf den ersten Schnee zu freuen.
Er ist gemütlich, riecht fantastisch und taucht die Welt in wunderschöne Farben.
Außerdem schmeckt er einfach gut.


So wie meine Feigen - Clafoutis, die ich heute gebacken habe.
Die Feige zählt bei uns schon eher zur Herbst - Frucht, ich selbst verbinde aber den Sommer mit ihr.
Egal wo ich bis jetzt im Sommerurlaub war, irgendwo roch es immer nach Feigen. Dieser feine, süßliche Duft kombiniert mit der Hitze der Sonne ist eine wunderbare Erinnerung.
Heute Morgen roch es für kurze Zeit genau so, als ich die Clafoutis aus dem heißen Ofen holte.
Was für eine schöne Art, in warmen Sommererinnerungen zu schwelgen....



FEIGEN - CLAFOUTIS MIT THYMIAN
für 4 kleine Schälchen

für den Teig
40g Butter
2 Stiele Thymian
33g Mehl
35g Zucker
75g gemahlene Mandeln
Prise Muskat
Prise Salz
1 Bio - Ei, M
75ml Schlagsahne

für die Fruchtfülle
4 mittelgroße, frische Feigen
Thymianstiele

Den Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Vier Auflauf - Schälchen mit Butter einfetten.
Die 40g Butter bei mittlerer Hitze schmelzen und leicht bräunen. Dann beiseite stellen und etwas abkühlen lassen.
Die Thymianblättchen von den Stielen zupfen und fein hacken. Die Feigen abwaschen und tief, aber nicht ganz über Kreuz einschneiden.
Das Mehl mit dem Zucker, den Mandeln, dem Thymian, einer Prise Muskat und Salz vermischen.
Das Ei mit der Sahne verquirrlen und zur Mehl - Masse geben. Die leicht abgekühlte Butter ebenfalls zur Masse geben und alles gut miteinander vermischen.
Die Masse auf die vier Förmchen verteilen und jeweils eine Feige auf die Masse setzen. Etwas festdrücken und mit ein paar Thymianstielen dekorieren.
Nun für ca. 25 Minuten im Backofen backen.
Die fertigen Clafoutis aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen und am besten warm genießen.




Rezept gefunden auf essen-und-trinken.de

Samstag, 10. September 2016

In die Berg bin i gern oder: Kaiserschmarrn mit Zwetschgenröster

Kurz bervor es für mich Anfang September beruflich in eine ganz neue Richtung ging, hab ich mir nochmal ein paar Tage Auszeit genommen, um Zeit in meiner schönen Heimat Tirol zu verbringen.
Ich liebe München und genieße das bunte Stadtleben jeden Tag, aber manchmal verspüre ich in meinem Herzen eine Sehnsucht nach den Bergen, frischer Landluft, den Geräuschen von Kuhglocken und Wanderschuhen auf knirschendem Kies.




In solchen Fällen überrasche ich meine Eltern immer mit der Frage, ob sie denn Lust auf eine Wanderung mit mir hätten.
Das überrascht meine Eltern deshalb, weil ich zwar als Kind jedes Wochenende mit ihnen in den Bergen unterwegs war, diese Wochenendpläne von mir als pubertierende Zicke jedoch wehement abgelehnt wurden.
Ich hatte als Teenager einfach so viel Wichtigeres zu tun.
Ins Kino gehen, den kompletten Samstag im Einkaufszentrum zu verbringen, "Sims" zu spielen, vor dem Fernseher zu hängen oder einfach mal einen ganzen Tag lang schlafen.
Das kennt vermutlich jeder, der mal Teenager war.
Aber diese Zeiten sind lange, lange vorbei.
Das Erwachsenwerden hat mich von Anfang an etwas überrrumpelt, denn ich bin sehr behütet aufgewachsen und hatte bis vor ein paar Jahren keine Ahnung, was Steuererklärung, Krankenkassenbeitrag und Mietverträge sind und was es bedeutet, all diese Dinge in den Alltag zu integrieren und im Kopf zu haben.
Da raucht der Kopf ab und zu mal ganz schön.



Irgendwann habe ich dann bemerkt, dass ich dem ganzen Erwachsenenstress nur dann entkommen kann, wenn ich mir ein Stück meiner Kindheit zurückhole.
Und somit habe ich das Wandern wieder für mich entdeckt.
Heute gibt es für mich kaum was Schöneres, als an warmen Sommertagen in die Berge zu fahren und Zeit mit der Natur, meinen Liebsten und ein paar Kühen zu verbringen.
Mit meinem Jobwechsel kam auch ein völlig neuer Lebensstil. Weg vom Nachtarbeiten, hinein ins Büroleben. Vollzeit.
Wer so lange als Freiberuflerin/Studentin/Aushilfskellnerin gearbeitet hat wie ich, den verunsichert so eine 40-Stunden-Bürowoche schon mal.
Hab ich überhaupt noch Zeit für irgendwas??
Aus diesem Grund nahm ich mir eben diese kleine Auszeit, um noch mal richtig schön wandern zu gehen.
Unser Ziel waren die Südtiroler Berge: zwei Tage wandern, auf einer Hütte übernachten, mehrere Gipfel erklimmen.



Es war herrlich. Und obendrauf gab's in Südtirol neben strahlendem Sonnenschein und dem Duft von moosigen Bergbächen und Almrosen auch superleckeres Essen.

Ich hab euch heute einen Kaiserschmarrn mitgebracht, der kommt zwar ursprünglich aus Wien, aber auch in Tirol und Südtirol ist er auf jeder Speisekarte zu finden.
Und nach so einer anstrengenden Bergtour macht's auch gar nichts, wenn man die ganze Portion alleine aufisst.....



KAISERSCHMARRN MIT ZWETSCHGENRÖSTER
(für 2 Dessert - Portionen)

für den Zwetschgenröster 
300g Zwetschgen (ca. 12 Stück)
150g Feinkristallzucker
2 Zimtstangen
3 Gewürznelken
etwas Zitronensaft

für den Kaiserschmarrn
2 Bio - Eier, M/L
125ml Vollmilch
125g Mehl
Prise Salz

Für den Zwetschgenröster die Zwetschgen waschen, entkernen und in dünne Schnitzer schneiden.
Zusammen mit dem Zucker, den Zimtstangen, Nelken, einem Spritzer Zitronensaft und Schuss Wasser in einen Topf geben und bei mittlere Hitze aufkochen lassen.
Nun etwa 10 Minuten köcheln lassen, bis das Wasser zum größten Teil verdunstet ist und sich die Schalen der Zwetschgen nach außen kringeln.
Beiseite stellen.
Für den Kaiserschmarrn die Eier trennen.
Die Eigelb zusammen mit Milch, Salz und Mehl zu einem Teig mixen.
Die Eiweiß in einer separaten Schüssel steif schlagen und den Eischnee dann vorsichtig unter die Teigmasse heben.
In einer großen Pfanne etwas Butter auf mittlerer Hitze schmelzen und den Teig dann in die Pfanne geben.
2 - 3 Minuten backen, bis der Boden des Teigs fest genug ist, um den Riesenpfannkuchen zu wenden.
Auch von der anderen Seite goldbraun backen.
Dann den großen Pfannkuchen mit zwei Gabeln in kleine Stücke reißen.
Die Stücke an den Rand schieben und ein Häufchen Zucker in die Mitte der Pfanne geben. Den Zucker schmelzen lassen und die Schmarrnstücke dann damit vermengen. So entsteht ein "Karamelltouch" und der Schmarrn wird schön knusprig.
Den Kaiserschmarrn mit etwas Puderzucker dekorieren und dann am besten sofort mit dem Zwetgenröster genießen.


Rezept Kaiserschmarrn: Maria Drewes, Rezept Röster: ichkoche.at
Copyright auf alle Bilder: Julia & Christian Mauracher

Montag, 29. August 2016

Hola! oder: Churros mit Schokoladensauce / Gran Canaria Reisebericht

Kaum zu glauben, dass es schon wieder über eine Woche her ist, dass ich Sand zwischen den Zehen, die Hitze der Sonne auf der Haut und eine salzige Brise in meinen Haaren hatte.
Urlaub am Meer ist einfach etwas ganz, ganz Großartiges.
Zuletzt habe ich das Meer vor drei Jahren gesehen, und ihr ward damals auch mit dabei. Könnt ihr euch noch an meine sommerlichen Korsika - Rezepte erinnern?
Dieses Jahr ging es für mich weit, weit weg in den Süden, auf die spanische Insel Gran Canaria.
Ich kannte Spanien geschweige denn die kanarischen Inseln kaum, wusste nicht genau, ob mich schöne Sandstrände und Palmen oder schneeweiße Briten, die sich wie Sardinen aneinander drücken, erwarten würden.
Mein Fazit: beides.



Gran Canaria ist wahnsinnig vielseitig. Zum einen Top Urlaubsziel für viele Deutsche und Briten im sonnigen Süden, zum anderen ein Seafood - Paradies mit wenig bevölkerten Stränden im windigen Norden.
Ach, der Wind.
Ohne ihn hält man es in der Sonne kaum aus, 32 - 34°C sind auf Gran Canaria keine Seltenheit.
Wenn die Sonne aber mal Pause macht - und das macht sie im Norden leider öfters mal - dann kann es ganz schön frisch werden.
Ich habe es so empfunden, dass der Norden zwar etwas ruhiger (und billiger!) ist, man aber auch mit "Schlechtwettertagen" rechnen muss. Im Süden hat man Sonne und Strände satt, aber dafür auch die anderen Urlauber. Denn die sind gerade im August natürlich hauptsächlich im Süden der Insel zu finden.

Gran Canaria wirkte auf mich wie ein Live - Kampf zwischen Mensch und Natur.
Im Süden haben sich Hotels eingenistet, wo immer es die Natur auch zugelassen hat. Auf steilen Klippen, zwischen Felsen, dicht gedrängt an der engen Küste. Palmen gibt es hier nur am Strand und die sind glaube ich irgendwann mal künstlich gepflanzt worden.
Im Norden lebt die Industrie. Bohr - Inseln schwimmen nicht unweit der Küste, ständig schippern große Frachtschiffe vorbei. Hier liegt auch die Hauptstadt Gran Canarias: Las Palmas.
Wir hatten uns für 10 Tage in ein Air-BnB eingemietet, den Link dazu gibts direkt HIER.
Top - Lage, Terrasse mit Blick auf den wilden Atlantik, den Strand zu unsren Füßen, Restaurants nur unweit entfernt, die schöne, weitläufige Las Canteras - Strandpromenade direkt vor unserer Haustüre.
Und dazu noch super preiswert. Wir haben 52 Euro pro Nacht gezahlt, für ein ganzes Appartment.
Der lokale Markt, "Mercado Central" war in 10 Gehminuten erreichbar.
Hier findet man die frischesten Produkte, vom Fisch über Brot bis hin zu reifen, saftigen Pfirsichen und lokalen Süßigkeiten.
Der Las Canteras Strand zieht sich über 3 Kilometer. Wo die Hotels stehen (im Norden des Strandes), ist der Strand überfüllt. Da wo wir waren (in der Mitte), überhaupt nicht. Vor allem aber baden hier hauptsächlich Einheimische.



Das Herzstück der Insel ist aber ohne Zweifel ihr Inneres.
Hier hat die Natur gewonnen, es gibt viele Dörfer, aber alle sehr klein, ohne große Infrastruktur.
Vor allem das Dörfchen Tejeda hat es mir angetan.
Es liegt etwa 1,5 Fahrstunden von der Küste entfernt direkt am Fuße des "Roque Nublo", dem "steinernen Wolkenkratzer" und Wahrzeichen von Gran Canaria.
Hier ist es unglaublich still, die Luft klar und frisch, die Wolkenschicht liegt weit unterhalb, also scheint auch immer die Sonne.
Die "Dulceria Nublo" gilt als berühmteste Konditorei Gran Canarias, hier kann man kanarische Süßigkeiten vom Feinsten kaufen.
Das ganze Dorf erstrahlt in weiß, mit Farbtupfern von saftigem Grün und vielen bunten Holztüren, Balkonen und Blumen am Straßenrand. Katzen gibt es hier auch so einige...;)


Mein Reisetipp für Gran Canaria: Mietauto holen ( "Cicar", die kanarische Vermietungsfirma bietet die besten Angebote) und rumfahren. Es gibt hier so viel Schönes zu entdecken!
Außergewöhnliche Strände im Süden (Maspalomas mit den berühmten Dünen, "Playa de Amadores" mit Karibikflair, die Puerto Rico - Bucht, von der aus Delphin - Watching - Touren starten,.....), Bergdörfer wie aus dem Bilderbuch im Landesinneren und nicht zuletzt die Nachbarinseln!
Wir haben einen Tag auf Teneriffa verbracht, den Vulkan Teide gesehen und (beinahe) in den Reisebus geko...naja. Ihr wisst, was ich meine....Teneriffa war trotzdem schön!

Und nun kommen wir zu meinem kanarischen Rezept, das ich euch mitgebracht habe.
Es sind NATÜRLICH Churros. Was auch sonst?
Churros sind ein typisches, ur-kanarisches Frühstück. Man taucht sie in dicke Schokoladensauce und genießt sie in den "Churrerias". Die gibt es auf der Insel überall zu finden.
Mächtig ungesund, aber saulecker. Ich hab 5 Stück gegessen und war pappsatt...einen ganzen Tag lang.



KANARISCHE CHURROS MIT SCHOKOLADENSAUCE
(für 12 - 14 Stück)

für den Teig
70g Butter
Prise Salz
4 Bio - Eier, M
200g Mehl

zum Frittieren
1 Liter Pflanzenöl

für die Schokoladensauce
100g Zartbitterkuvertüre (oder Vollmilch, schmeckt auch lecker)
100ml Sahne




Für die Sauce die Schokolade fein hacken und die Sahne in einem Topf erhitzen. Wenn sie leicht köchelt, Topf vom Herd nehmen und die Schokolade zur Sahne geben. Die Masse gut verrühren, so dass die Schokolade schmilzt. Die Sauce nun beiseite stellen, am besten an einem warmen Platz, damit sie nicht fest wird.
Für den Brandteig die Butter und die Prise Salz mit 250ml Wasser in einen Topf geben und aufkochen. Dann auf mittlerer Hitze das Mehl dazugeben und mit einem Holzlöffel gut einarbeiten. Der Teig wird geschmeidig und lässt sich leicht vom Topfboden lösen.
Von der Herdplatte nehmen, die Eier verquirrlen und dann in vier Schritten zur Masse geben. Nach jedem Schritt gut umrühren.
Nun die Masse so lange mit dem Holzlöffel schlagen, bis sich ein Teigklumpen bildet, der sich vom Topfboden löst.
Die Masse in einen Spritzbeutel mit Sterntülle geben.
Das Öl in einem mittelgroßen Topf erhitzen. Wer ein hitzefestes Thermometer besitzt, kann dieses nutzen und das Öl auf 170°C erhitzen. Ansonsten auf mittlerer Stufe erhitzen und nach ca. 5 - 10 Minuten einen Holzspieß oder Kochlöffelstiel ins Fett tauchen. Wenn sich Luftbläschen bilden, ist das Fett heiß genug.
Nun einen "Probechurro" in das Öl spritzen. Dabei aufpassen, dass der Teig nicht ins Öl plumst und spritzt. (Ich spreche hier aus Erfahrung...).
Ich habe mir einen Timer auf 3 Minuten gestellt. Nach drei Minuten den ersten Churro aus dem Öl  nehmen, mit Küchenpapier abtupfen und dann leicht ausgekühlt probieren.
Die Kruste sollte sehr knackig, das Innere durchgebacken sein.
Je nachdem, wie heiß euer Fett ist, könnt ihr nun die Timer - Zeit variieren. War der Churro zu durch, reduziert die Frittier - Zeit um 30 Sekunden.
Ihr sollten nie mehr als zwei Churros zur selben Zeit frittieren, sonst kühlt das Fett zu sehr ab.

Die fertigen Churros etwas auskühlen lassen, eventuell mit Zucker bestreuen und dann in die Schokosauce dippen.



Rezept für die Churros gefunden auf chefkoch.de
Copyright für alle Bilder: Julia Mauracher

Mittwoch, 3. August 2016

When life gives you lemons oder: Zitronenschnitten

Manchmal passieren Dinge im Leben, die man einfach nicht verstehen kann.
Man wird mit Tatsachen konfrontiert, die man nicht ändern kann.
Man versucht, damit umzugehen und kann sich dennoch niemals wirklich auf das vorbereiten, was kommen wird.
Und dann kommt irgendwann der Schmerz und nichts ist mehr so, wie es war.


Ich habe in den letzten Wochen einen sehr, sehr lieben Menschen verloren, der mir unglaublich wichtig war. Ich hatte keine Lust, zu bloggen, zu backen, Texte zu schreiben.
Aber eines muss gesagt werden: dieser Mensch hat mich mein ganzes Leben lang begleitet, mit mir mitgefiebert und immer an meine Träume und Wünsche geglaubt. Sie hat meine Kuchen und meinen Blog sehr gerne gehabt und hätte nicht gewollt, dass ich damit aufhöre, nur weil ich taurig bin.
Und deshalb blogge ich heute wieder.
Aber nicht, ohne im Gedanken bei dieser gewissen Person zu sein.



Mir wurde in den letzten Wochen oft gesagt, dass das Leben weitergeht, auch wenn man geliebte Menschen verloren hat. Manchmal fühlt es sich nicht so an, aber natürlich stimmt es.
Ich wache weiterhin jeden Morgen auf, versuche, mit den alltäglichen Problemen klarzukommen, gehe zur Arbeit. An meinem Alltag hat sich nichts verändert.
Fast.
Denn natürlich wird man durch solche Verluste beeinflusst und verändert kleine Dinge, die unser Leben bestimmen. Und sei es nur die Entscheidung, einen Sonnenuntergang etwas länger zu betrachten als sonst.
Wenn das Leben dir Zitronen gibt, mach Limonade draus.
Ich mach keine Limonade, sondern Zitronenschnitten.
Für dich, liebe H.



ZITRONENSCHNITTEN
für eine mittelgroße Auflaufform

für den Boden
125g Mehl
125g kalte Butterstücke
50g Puderzucker
1/2TL geriebene Zitronenschale
Prise Salz

für die Füllung
3 Bio Eier (M/L)
200g Feinkristallzucker
120ml frisch gepresster Zitronensaft
2TL geriebene Zitronenschale
40g Mehl, gesiebt

Deko 
Puderzucker

Eine Auflaufform mit Butter einfetten und Backpapier auskleiden.
Den Backofen auf 175°C Heißluft vorheizen.
Mehl, Butterstücke, Puderzucker, Zitronenschale und Salz in einem Schüssel zu einem bröseligen Teig kneten und in die Form geben. Festdrücken, so dass ein kompakter Boden entsteht.
Den Boden für ca. 20 Minuten im heißen Backofen goldbraun backen.
Den Boden aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen, den Ofen aber noch nicht ausschalten.
Für die Füllung die Eier verquirrlen und dann mit dem Zucker, dem Zitronensaft, der Zitronenschale und dem gesiebten (!) Mehl kurz glattrühren.
Die Masse auf den leicht abgekühlten Boden gießen und die Form dann wieder in den Ofen geben.
Für 30 - 35 Minuten backen, bis sich die Füllung gesetzt hat und fest geworden ist.
Den Kuchen auskühlen lassen, mit Puderzucker dekorieren und dann in Schnitten oder Dreieecke schneiden.


Rezept für den Boden: The Cake Cafe Bake Book
Rezept für die Füllung: meine Nachbarin :)

Mittwoch, 29. Juni 2016

Jahrestag oder: Nektarinen - Rosen - Tartelettes

Heute ist ein besonderer Tag. Und an besonderen Tagen bekommt man was geschenkt.
Oder man verschenkt etwas. Blumen zum Beispiel.
Wir haben in unsrem Zuhause immer frische Blumen, das war eine Vereinbarung, die meine Mitbewohnerin (und sogleich Schwester) und ich vor genau einem Jahr getroffen haben.
Blumen sorgen für Farbtupfer, einen Hauch Natur, Schönheit und Harmonie.


Die Pfingstrosenzeit bereitet mir immer am größten Freude, dicht gefolgt von der Ranunkel - und Tulpenzeit.
Ich brauche also nicht immer einen besonderen Anlass, um Blumen zu verschenken oder sie mir selbst zu kaufen, aber heute gibt es tatsächlich einen Anlass.


Vor genau einem Jahr bin ich nämlich nach München und in diese mit Blumen gefüllte, nach Cupcakes und Parfum aus Paris riechende Wohnung gezogen und habe ein neues Leben begonnen.
Ein Jahr ist vergangen, schneller als erwartet.
Anfangs haben wir uns Sorgen gemacht, dass die geplante "Familien - Wg" nicht funktionieren wird. Dass wir nicht genug Platz für uns beide haben werden.
Ein Jahr später haben wir so ziemlich alle Kämpfe gekämpft und leben gut miteinander, es gibt Regeln, an die sich beide halten und wir erinnern uns beide immer wieder daran, wie viel Glück wir hatten, diese Wohnung zu finden ( in MÜNCHEN!!).
Inzwischen haben zeitweiße nicht nur zwei, sondern sogar vier Menschen in dieser Wohnung Platz.
Und es gibt wie vereinbart immer frische Blumen.


Mein heutiges Rezept, die Nektarinen - Tartelettes in Rosenoptik, sind ein kleines Geschenk an meine Schwester und an unsere Wohnung. Zum ersten Jahrestag, sozusagen.


NEKTARINEN - ROSEN - TARTELETTES
(für 10 Stück)

für den Mürbteig
150g Mehl
100g Butter, kalt, in Stücken
50g Zucker
1 Eigelb, M

für die Creme Patissiere
2 Eigelb, M
165ml Milch
Vanillemark
25g Zucker
7g Mehl
7g Speisestärke

für die Füllung
5 - 6 Nektarinen
Pfirsichsaft


Die Mulden eines Muffinblechs einfetten und bemehlen.
Den Mürbteig zubereiten, dazu die Zutaten in eine große Schüssel geben und mit den Händen zu einem glatten Teig kneten. Den Teig zu einem Ball formen und in Frischhaltefolie einwickeln und erstmal in den Kühlschrank geben.
Für die Creme Patissiere die Milch mit dem Vanillemark (Mark 1/2 Schote oder 3 - 4 Umdrehungen mit der Dr. Oetker Vanillemühle) in einem Topf langsam erhitzen.
Die Eigelbe mit dem Zucker, Mehl und der Speisestärke mit dem Handrührer hell aufschlagen, so dass eine fast weiße Masse entsteht.
Wenn die Milch kocht, den Topf von der Hitze nehmen und die Milch langsam und unter Rühren zur Eiermasse geben. Gut verrühren, dann die Creme wieder in den Topf geben und auf dem Herd nochmal, wieder unter Rühren, aufkochen lassen.
In eine Schüssel geben und mit Frischhaltefolie abdecken, dabei die Folie direkt auf die Creme geben, damit sich keine Haut bildet.

Den Mürbteig aus dem Kühlschrank nehmen und ca. 4mm dick ausrollen.
Mit einem Glas oder Keksausstecher, welcher dieselbe Größe wie der Durchmesser der Muffinmulden hat, runde Kreise aus dem Teig stechen und die Kreise dann in die Mulden legen.
Mit einer Gabel mehrmals in die Böden stechen, dann das Blech in den Kühlschrank stellen.
Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.
Nach ca. 15 Minuten das Muffinblech in den Ofen geben und die Tarteletteböden goldbraun backen.
Die fertig gebackenen Tartelettes auskühlen lassen, sollte der Boden der Tartelettes etwas hoch gegangen sein, könnt ihr zB. ein Schnapsglas nutzen, um die Boden wieder flach zu drücken.
Jeweils einen gehäuften Teelöffel der Creme Patissiere auf die Tarteletteböden verteilen.

Einen Topf mit etwas Pfirsichsaft füllen und den Saft vorsichtig erhitzen.
Die Nektarinen vierteln und dann in hauchdünne Scheiben schneiden. Dabei wirklich darauf achten, dass die Scheiben dünn sind, denn sonst lassen sie sich später nicht mehr aufrollen.
Die Scheiben in den köchelnden Pfirsichsaft geben und für ca. 2 - 3 Minuten etwas weicher werden lassen.
Nicht zu lange köcheln lassen, sonst verlieren die Nektarinen ihren Geschmack.
Den Saft abgießen und die Scheiben in einem Sieb etwas abtropfen und auskühlen lassen.

Dann auf einem Backblech zehn Reihen mit Nektarinenscheiben schichten, dabei die Scheiben immer bis zur Hälfte überlappen und die Reihen vertikal schichten. Die bauchige Seite der Nektarinen, auf der sich auch die Haut befindet, sollte nach rechts zeigen.
Nun die erste Reihe von oben nach unten vorsichtig aufrollen, so dass eine Rose entsteht.
Da ich keine Making - Of - Fotos habe, hier der Link zu Nina's Blog, wo ihr das ganze in Bildern sehen könnt.
Die Rose auf die Creme Patissiere im ersten Tartelette setzen und etwas festdrücken.
Den Vorgang nun wiederholen, bis alle Reihen aufgerollt sind.
Die Tartelettes nochmal für ca. 10 Minuten bei 150°C im Backofen backen, dann auskühlen lassen.



Dienstag, 21. Juni 2016

Mitbringsel oder: Tarte apricot


In meinem letzten Post habe ich euch erzählt, dass ich demnächst auf Weinreise ins Burgund nach Frankreich fahren werde.
Nun, die Zeit fliegt und ich bin seit fast einer Woche bereits wieder zurück.
Es waren sehr schöne Tage, gefüllt mit vielen neuen Eindrücken, vielen Informationen, neuen Bekanntschaften und vor allem: Essen. Und Wein.


Seit meiner frühen Kindheit gilt Frankreich für mich als Urlaubsland Nummer 1, wir waren beinahe jeden Sommer dort, ein paar mal am Festland, aber hauptsächlich auf der Insel Korsika.
Nichts macht mich glücklicher und bringt mir mehr Entspannung als ein knuspriges Baguette frisch vom Bäcker, dazu Frischkäse, Paprika und ein Gläschen Rose - Wein oder ein typisch französisches Bierchen, das "Panach".


Das ist für mich der Inbegriff von Urlaub.
Über die Jahre kamen viele Dinge dazu, die ich an Frankreich lieben gelernt habe, Paris zum Beispiel, die vielleicht schönste Stadt der Welt oder die französische Backkultur.
 

Die Freude war also wirklich groß, als ich erfuhr, dass ich bei dieser Weinreise mitfahren darf.
Ich habe Frankreich wieder von einer ganz neuen Seite kennengelernt. Vor einem guten Jahr hatte ich KEINE Ahnung von Weinbau und wie groß das Burgund überhaupt ist. Ich wusste nicht, wie viele leidenschaftliche Winzer es dort gibt, die den Familienbetrieb Generation für Generation übernehmen und mit viel Liebe aufrechterhalten. Ich wusste nicht, wie schön es auch abseits der Küste sein kann, wie viele ruhige, fast schon ausgestorbene kleine Stätdchen es gibt und vor allem wusste ich nicht, dass die Franzosen SO nett, gesprächig und gastfreundlich sein können!


Ich habe euch von meiner kleinen Reise auch was mitgebracht.
An einem Mittag mitten im Gebiet Nuits-Saint-George wurde uns ein köstliches Mittagsmenü serviert und - wie sollte es auch anders sein? - natürlich war das Dessert mein persönliches Highlight.
Eine supereinfache Aprikosentarte (wir Österreicher sagen ja eigentlich Marillen...), ohne viel Schnick Schnack, serviert mit einem Löffel gesüßter Sahne.
Es war wunderbar. Und deshalb habe ich diese Tarte für euch nachgebacken!



TARTE APRICOT
in einer kleinen runden Tarteform mit 18cm Durchmesser

für den Mürbteig
150g Mehl
100g Butter, kalt, in Stücken
50g Feinkristallzucker
1 Eigelb, S

für die Füllung 
7 - 8 mittelgroße Aprikosen
1/2TL geriebener Thymian
1/4TL geriebener Rosmarin


Für den Mürbteig die Zutaten in eine große Schüssel geben und mit den Händen zu einem kompakten Teig verarbeiten. Gut durchkneten, dann zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und für 1 Stunde in den Kühlschrank geben.
Die Aprikosen waschen und in Hälften schneiden.
Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen und die Tarteform mit Butter einfetten und Mehl bestäuben.
Nun den gekühlten Teig etwa 5mm dünn ausrollen und in die Tarteform legen, so dass Boden und die Ränder bedeckt sind.
Mit einer Gabel mehrmals in den Teig stechen, damit die heiße Luft später entweichen kann.
Mit dem übrigen Teig mittels Reibe "Crumbles" auf den Teigboden reiben, aber nur spärlich, nicht so, dass der Boden komplett bedeckt ist.
Nun die Aprikosenhälften in die Form schichten.
Mit dem geriebenen Thymian und Rosmarin überstreuen, nochmal ein paar Crumbles draufgeben und dann in den vorgeheizten Backofen geben.
Für ca. 45 Minuten goldbraun backen, die Aprikosen sollten komplett weich und leicht gebräunt sein.

Für das ideale Geschmackserlebnis bestreut ihr die Tarte ausgekühlt noch mit etwas Puderzucker und serviert sie mit etwas gezuckerter Sahne. Das schmeckt WAHNSINN!
Die Säure von den Früchten kombiniert mit der süßen Sahne und dem knusprigen Teig sorgt für ein totales Geschmackserlebnis im Mund...

Und weil dies ja ein Post übers Burgund ist, gibt's jetzt auch noch einen Tipp vom Sommelier meines Vertrauens, Mister Bakes himself sozusagen: zu dieser Tarte könnt ihr natürlich stilecht auch burgundische Weine trinken. Am besten passt da ein Chardonnay aus der Appellation Pouilly - Fuisse, die liegt im Norden des Burgunds, im sogenannten Macconais.
Diese Weine, vor allem wenn sie mit Lagenbezeichnung sind (also generell etwas besser, feiner, filigraner), haben wenig Säure und passen deshalb hervorragend zur Tarte. Auf der Tarte selbst haben wir nämlich schon genug (Frucht)säure.


Freitag, 10. Juni 2016

Ausgeholfen oder: Erdbeer - Biskuitrolle von Simone

Heute habe ich mir Unterstützung von Simone geholt, die auf www.gutekueche.at über süße und pikante Schmankerln bloggt.
Passend zur Erdbeersaison präsentiert sie euch heute einen Klassiker, den es hier am Blog noch gar nicht gibt und mich trotzdem schon mein ganzes Leben lang begleitet, denn Biskuitrolle war bei uns zuhause der Star auf jedem Kuchenbuffet, egal ob Geburtstagsfeier, Nachmittagskaffee oder Grillparty.
Selbstgebacken habe ich die berühmte Rolle noch nie, ich habe nämlich "etwas" Respekt vor dem Rollen. Mit meinem Pech, das ich ab und zu mal in der Küche habe, würde die Rolle bei mir bestimmt immer brechen...mit Simones Rezept versuche ich mich aber vielleicht trotzdem bald mal an einer eigenen Biskuitrolle, denn sie hat auch den ein oder anderen Tipp im Gepäck!

Vielen Dank an Simone für dieses Rezept, da ich momentan kaum zum Backen komme, hat sie mich vor einer langen Blogflaute bewahrt.
Nächste Woche steht dann bei mir eine kleine, feine Weinreise ins wunderschöne Burgund in Frankreich an, ich freue mich sehr darauf, etwas abschalten zu können und nehme euch natürlich auf meinem Instagram - Profil mit in das Land von Wein, Käse und Eclairs!



ERDBEER - BISKUITROLLE

Sobald einem die roten, frischen Erdbeeren in jedem Supermarkt entgegen leuchten, bekommt man Lust auf eine Erdbeer-Biskuitrolle, die in Österreich ja meist Biskuitroulade genannt wird. Es lohnt sich, diese frühlingsfrische Mehlspeise selbst zu backen.

Für Biskuit gibt es unzählige Rezepte, oft ein schon von der Oma übernommenes Familienrezept, das immer gelingt. Auch für die Füllung einer Biskuitroulade gibt es viele Möglichkeiten. Die traditionellste Art ist, das Biskuit mit Marillenmarmelade zu füllen, aber auch mit Cremen und verschiedenen Früchten (wie zum Beispiel eine Biskuitrolle mit Erdbeeren) hat diese klassische österreichische Mehlspeise ihre Anhänger.

Hier gibt es ein bestimmt gelingendes Rezept für eine Erdbeer-Biskuitrolle.

Zutaten für den Teig:
  • 6 Eier
  • 2 Esslöffel Wasser
  • 200 Gramm Staubzucker
  • 1 Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 150 Gramm glattes Mehl
  • 1 Teelöffel Backpulver

Zutaten für die Füllung:
  • 2 Becher Schlagobers
  • 2 Packungen Sahnesteif
  • ca. 50 Gramm Staubzucker
  • ca. 1/4 kg Erdbeeren

Als erstes das Backrohr einschalten, da der Biskuitteig ins heiße Rohr kommen soll. Mit 180 Grad Ober- und Unterhitze backen bringt ein besseres Ergebnis als mit Umluft, die den Teig eher austrocknet. Ein Backblech vorbereiten und mit Backpapier belegen.

Zuerst trennt man Dotter und Eiklar in zwei Schüsseln. Die Dotter mit dem Wasser schaumig schlagen. Dann kommen Zucker und Vanillezucker dazu und man mixt weiter, bis die Masse cremig ist. Inzwischen schlägt man in der anderen Schüssel das Eiweiß mit der Prise Salz steif. Das Mehl wird mit dem Backpulver vermischt und zur Ei-Zucker-Masse gegeben. Zum Schluss noch den steifgeschlagenen Schnee vorsichtig unterheben. Dann streicht man den luftigen Teig auf dem Backpapier glatt und schiebt alles auf der mittleren Schiene in den Backofen.

In etwa 10 bis 12 Minuten ist das Biskuit fertig gebacken. Es soll nur hell gebacken werden, da es sonst zu trocken wird und beim Einrollen leicht bricht.

Während des Backens richtet man Backpapier oder ein frisches Geschirrtuch und bestreut es mit etwas Zucker. Darauf wird der fertig gebackene Teig gestürzt. Das Backpapier zieht man ab. Falls das nicht leicht geht, hilft es, die Rückseite vorsichtig mit einem befeuchteten Stück Küchenrolle zu bestreichen. Das Papier lässt sich dann leichter abziehen. Da sich der Teig in ausgekühltem Zustand nicht einrollen lässt, rollt man ihn mit dem Geschirrtuch oder dem Backpapier ein und lässt ihn so auskühlen.

Inzwischen werden die Erdbeeren gewaschen, geputzt und klein geschnitten. Das Schlagobers mit dem Zucker aufschlagen und erst kurz vor Ende das Sahnsteif-Pulver dazu mischen. Dazu steht die Anleitung genau auf der Verpackung. Wenn die Mehlspeise gleich aufgegessen wird, dann kann man sich das Sahnesteif sparen.

Die ausgekühlte Roulade aufrollen, mit dem Schlagobers bestreichen, die Erdbeerstückchen aufstreuen und dann die Biskuitroulade wieder aufrollen.

Am Schluss wird die Erdbeer-Biskuitrolle leicht angezuckert, in der Mitte etwas Schlagobers auftragen und dekorativ mit Erdbeeren belegen. Wenn das Grün schön und frisch ausschaut, dann lässt man es an den Beeren, sonst machen sich auch ein paar Blättchen Zitronenmelisse gut zwischen den Erdbeeren.